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Wie weiter nach Google Health?
12.07.2011
Nein, ich werde in meinem Blog nicht über die Gründe für das abrupte Ende von Google Health sinieren, genug Tinte (im übertragenen Sinn) ist schon geflossen.
Interessanter ist, sich zu fragen, ob die sogenannten Personal Health Records je zum Erfolg geführt werden können. Will der /BürgerPatient wirklich sein eigenes Patientendossier, über das er/sie die Oberherrschaft hat?
Zu dieser Fragestellung hat Missy Krasner auf thehealthcareblog.com einen interessanten Artikel geschrieben.
Während ihren 15 Jahren in der Branche hat Missy Krasner Ergebnisse von Umfragen bezüglich Personal Health Records regelmässig verfolgt. Dabei stachen 4 Themen immer wieder heraus:
1. Der Bürger/Patient möchte eine sichere elektronische Verbindung (eMail!?) zu seinem Arzt um schnell eine Frage stellen zu können oder Laborresultate diskutieren können
2. Der Bürger/Patient möchte online ein Rezept erneuern können
3. Der Bürger/Patient möchte online einen Termin beim Arzt buchen können.
4. Der Bürger/Patient möchte Informationen erhalten, die auf seine Gesundheitsbedürfnisse zugeschnitten sind.
Missy diskutiert noch weitere Gründe, warum es Personal Health Records schwer haben am Markt. Klar ist, dass der Patient in eHealth miteinbezogen werden muss. Der Befund im Artikel gibt einige Hinweise, auf was dabei zu achten ist.
Olivier Willi
Managing Partner
visionary AG